Stellungnahme des Vorsitzenden

Sehr geehrte Mitglieder des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar e.V.
 MSU1649Muen SDH 1 14PhMSchreiner
als 1. Vorsitzender möchte ich Sie über die augenblickliche Situation, von der unser Verband seit geraumer Zeit durchgeschüttelt wird, in Kenntnis setzen. Es fällt mir nicht leicht, diese Stellungnahme aufzuarbeiten, da leider auch Personen und Personenrechte unweigerlich zur Sprache kommen müssen.

Im vergangenen Jahr 2018 hatte ich, wie Sie wissen, die kommissarische Geschäftsführung übernommen, da unserer langjähriger Geschäftsführer Herr Kusserow diesen Aufgabenbereich aus persönlichen Gründen aufgegeben hat und uns nur noch als Zuchtleiter von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt wird. Durch den Personalwechsel in der Buchhaltung zu unserer jetzigen Buchhalterin Frau Rus und der Einstellung von Frau Sabine Mlitz als Geschäftsführerin am 01.11.2018 können wir wieder auf einen guten Stamm an Mitarbeiterinnen, zusammen mit unserer zwei anderen Damen Frau Auerbach und Frau Nießner, zurück greifen. Das Ausscheiden von Herrn Deparade, der sein Berufsleben beendet hat, war ohnehin zum Jahresende 2018 vorgesehen gewesen.

Leider kann ich nicht davon sprechen, dass nun etwas ruhigere Zeiten angebrochen wären. Der ständige Beschuss der ehrenamtlich Verantwortlichen über Facebook und andere Medien wurde permanent vorgesetzt. Der Vorstand tagte nahezu im Monatsrythmus, um sich mit den Baustellen Pferdezentrum -- Verpachtung oder Verkauf, mit Investitionen, notwendigen Renovierungsmaßnahmen, Veranstaltungsorganisation, künftige Strategie im Landgestüt Zweibrücken usw. auseinander zusetzen. Es ging für alle Beteiligten an die Grenze der Belastbarkeit.

Diverse Versammlungen der drei Rassengruppen, Mitgliederversammlungen in den Bezirksverbänden und eine Infoversammlung zum Thema Pferdezentrum beschäftigten in Vorbereitung und Durchführung das Hauptamt und das Ehrenamt. Permanente, teils auch persönliche Angriffe mit hoher emotionaler Brisanz waren an der Tagesordnung. Die künftige Nutzung des Pferdezentrums löste heftigste Diskussionen aus.

Die massivsten Vorwürfe richteten sich in einer Versammlung am 26.01.2019 in Alzey gegen unseren stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Eisenmenger, die letztlich in ein Mißtrauensvotum ohne Begründung mündeten. Die Gruppe, die dieses Mißtrauensvotum befeuerte, weigerte sich hartnäckig, die Begründungen offen zu legen. Die Gründe sollten erst in der Mitgliederversammlung des BZV Rhh-Pf-Saar offengelegt werden.

Am 15.02.2019 kam es dann zu einem Gespräch zwischen Dr. Bischoff und mehreren Mitgliedern des Vorstandes, in dem verabredet wurde, dass das Mißtrauensvotum zurück gezogen wird, wenn die Vorstandswahlen, die in 2021 angestanden hätten, auf 2020 vorgezogen würden. Durch Antrag des Vorstandes an die Mitgliederversammlungen der beiden BZV´s und an die Delegiertenversammlung wurde diesem Antrag einstimmig stattgegeben. Der Mißtrauensantrag wurde dann auch von Dr. Bischoff zurück gezogen.

In einer Informationsversammlung zum Thema Pferdezentrum am 25.02.2019, die gut besucht war, kam es in der engagierten Diskussion auch zu Fragen aus der Versammlung zu dem weithin bekannten, aber zu diesem Zeitpunkt bereits zurückgezogenen Mißtrauensantrag. Letztlich wollten einige Mitglieder einfach Informationen über die Gründe des Votums, denn, so die Argumentation, ein Mißtrauenvotum ist ein sehr schwerwiegender Akt, dem ein gravierendes Fehlverhalten von Bernd Eisenmenger zu Grunde liegen müsse. Auch ich habe mich in der Versammlung dahin gehend geäußert, dass ich mich auch als 1. Vorsitzender des Verbandes grundlos mit angegriffen fühle und man nicht über so einen harten Vorwurf wie einen Mißtrauensantrag einfach hinweg gehen könne.

Auch wenn dieser nicht öffentlich gemacht wird, bleibt der Verdacht im Raume stehen, dass ja etwas sehr Gravierendes vorgefallen sein muss, um einen Mißtrauensantrag zu iniziieren.Die mehrfach von Dr. Bischoff wiederholte Antwort war: Der Antrag richte sich nur an den BZV Rhh-Pf-Saar und nicht an den PRPS und das Mißtrauensvotum sei ja zurück genommen. Dabei wird ausseracht gelassen, dass letztlich die Vorstandsmandate des PRPS bereits in den Mitgliederversammlungen der BZV´s festgelegt werden. In der Delegiertenversammlung werden sie in der Regel dann auch bestätigt. Daraus folgernd, betreffen Anträge auf Endhebung eines Vorstandsmitgliedes von seinem Amt auch den PRPS.

In der Mitgliederversammlung des BZV Rhh-Pf-Saar in ZW-Ixheim am 15.03.2019 gärten die im Raum stehenden Vorwürfe weiter. In zahlreichen Diskussionsbeiträgen wurde die Frage auf Offenlegung der Vorwürfe mehrfach deutlich. Dr. Bischoff blieb aber die Beantwortung der gezielten Fragen schuldig und wiederholte seine Einstellung zur Nichtveröffentlichung der Gründe, die zum Mißtrauensvotum geführt haben. Er stellte des weiteren den nicht belegten Anspruch in den Raum, dass immerhin 35 Mitglieder des Verbandes das Mißtrauensvotum unterzeichnet hätten.

Diese Verweigerung führte schließlich und endlich zu zwei Anträgen an die Delegiertenversammlung auf Offenlegung der Gründe für einen Mißtrauensantrag gegen den 2. Vorsitzenden Bernd Eisenmenger. Ein zweiter Punkt des Antrages war, dass bei Nichtveröffentlichung bzw. bei unzutreffenden Behauptungen in dem Mißtrauensvotum ein Verbandsausschlussverfahren gegen die Initiatoren Dr. Bischoff, Frau Düll und Christian Tschöpke durch den Vorstand initiiert werden solle, da daraus ein eindeutiges verbandsschädigendes Verhalten herzuleiten sei.

Auf Antrag aus der Versammlung wurde über diese Anträge geheim abgestimmt mit dem Ergebnis, dass sich ca. 70 Prozent der anwesenden 37 Delegierten für ein solches Verfahren ausgesprochen haben. Noch am Abend der Delegiertenversammlung hat Dr. Bischoff dann die Begründung per Mail an mich, an die Antragsteller und wohl noch weitere Personen, öffentlich gemacht.

Das Verfahren eines Ausschlusses aus dem Verband, dass laut unserer Satzung nur vom Vorstand vorgenommen werden kann, kamen die drei Genannten mit ihrem Austritt aus dem Verband zuvor. In einem offenen Brief an die Mitglieder des BZV Rhh-Pf-Saar begründet Dr. Bischoff den Austritt aus unserem Verband für sich, Frau Düll und Chr. Tschöpke. In einem Absatz wird die Liebe zum Verband bekundet und das man den Verband nicht weiter belasten möchte. Das steht wiederum im krassen Gegensatz zum Handeln von Chr. Tschöpke. Dieses Thema möchte ich am Ende meines Berichtes noch einmal aufgreifen.

Die Begründung des Mißtrauensantrages durch Herrn Dr. Bischoff, man könnte auch von Anklagepunkten sprechen, werde ich im Folgenden offenlegen. Meine Stellungnahme zu den einzelnen Punkten, Aufklärung über die Entscheidungen und Vorgehensweise im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung des Pferdezentrums durch eine wirtschaftlich sinnvolle Komplettverpachtung und der Bedeutung für künftige Eigennutzung durch den Verband, gebe ich dann daran anschließend in ausführlicher Form, damit Sie, verehrte Mitglieder, auch die Hintergründe unseres und meines Handelns erkennen können.

Der Antrag zur Mitgliederversammlung von Sven Bischoff

Sehe geehrter Herr Eisenmenger, lieber Bernd,

wir  bitten um Aufnahme folgender Punkte auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung des Bezirksverbands der Pferdezüchter Rheinhessen- Pfalz- Saar am 15.3.2019

1. Die Mitgliederversammlung möge beschließen:

Dem 1 Vorsitzenden Bernd Eisenmenger wird das Vertrauen entzogen und 
er wird als 1. Vorsitzender abgewählt.


Begründung folgt in der Versammlung.


2. Neuwahl eines 1. Vorsitzenden (bei Bedarf)
3. Neuwahl weiterer Vorstandsmitglieder (bei Bedarf)
4. Nachwahl von Delegierten (bei Bedarf)

Mit „naturverwöhnten“ Grüßen

Dr.
Sven Bischoff

Die Begründung für den Misstrauensantrag

Die gegenwärtig schwierige Situation des Bezirksverbandes erfordert eine Führung, welche unvoreingenommen und frei von persönlichen Belangen im Sinne und zum Wohle des Bezirksverbandes handeln kann. Es ist zudem eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem ersten Vorstand, den Vorstandskollegen, dem Zuchtleiter und den Züchtern notwendig. Dies ist bei dem ersten Vorsitzenden Bernd Eisenmenger nicht mehr gewährleistet. Aus diesem Grund möge die Bezirksversammlung die Abwahl von Bernd Eisenmenger beschließen und Neuwahlen für den Posten des ersten Vorsitzenden durchführen.

Diese Misstrauensantrag begründet sich in den nachfolgend aufgeführten Punkten:

1        Interessenkonflikt Geschäftsführung Landgestüts BetriebsGmbH und Vorstand Bezirksverband.
In seiner Funktion als Geschäftsführer der Landgestüts BetriebsGmbH befindet sich Bernd Eisenmenger in einem unlösbaren Interessenkonflikt, da er als Geschäftsführer Zweibrücken verpflichtet ist und als erster Vorsitzender dem Verband. Dieser Interessenkonflikt wird und wurde von Bernd Eisenmenger zum Nachteil des Verbandes gelöst, da auch auf Nachfrage von Vorständen und Mitgliedern keine Informationen über die wirtschaftliche Lage und die Zukunftskonzeption von Zweibrücken geliefert werden obwohl diese Informationen vorhanden sind. Zudem wurde die neu eingestellte Geschäftsführerin des Verbandes der Stadt als Geschäftsführerin für die BetriebsGmbH vorgeschlagen. Dies verstößt klar gegen die Interessen des Verbandes, da im Moment eine funktionierende Geschäftsstelle mit einer qualifizierten Geschäftsführerin unabdinglich ist. Hier wurden die Interessen der BetriebsGmbH über die Interessen des Verbandes gestellt. Aus diesem Grund ist hier eine vertrauensvolle Mitarbeit zwischen Bernd Eisenmenger und anderen Vorstandskollegen und Mitgliedern nicht mehr gegeben.

2        Ablösebemühungen des Zuchtleiters: Der letztendlich am Widerstand der Züchter gescheiterte Versuch der Demission von dem Zuchtleiter Hans-Willy Kusserow wurde auch maßgeblich von Bernd Eisenmenger wieder ohne jegliche Rücksprache mit dem weiteren Vorstand betrieben. Hierdurch ist die weitere Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem ersten Vorstand auf der einen und den Züchtern und vor allem mit dem Zuchtleiter auf der anderen Seite zerstört.

3        Fehlende Abstimmung und Nichtinformation der anderen Vorstandsmitglieder.
In den beiden Rheinpfalz Artikeln von Dezember wurde der Antrag auf Verpachtung oder Verkauf des PZ als Vorstandsbeschluss dargestellt. Dies war nicht korrekt, der Vorstand wurde über diesen Pressetermin nicht unterrichtet. Eine Abstimmung hat in Vorfeld nicht stattgefunden. Durch den Artikel sind der Mieterin aber Kunden abgesprungen. Dadurch ist dem Verband auch ein finanzieller Schaden durch entgangene Mieteinnahmen entstanden. Zudem wurde unzutreffender Weise die Substanz des Pferdezentrumes im Bericht als schlecht dargestellt. Dadurch verschlechtert sich die Verhandlungsbasis des Verbandes falls der Pferdezentrum doch verkauft oder verpachtet werden muss.

4        Schädigung des Verbandes durch privaten Streit mit der Mieterin.
Durch den mittlerweile auch durch die Gerichtsbarkeit entschiedene Streit mit der Mieterin besteht die Gefahr, dass dem Verband finanzielle Nachteile durch fehlende Mieteinnahmen entstehen. Der Mieterin wurde auf sein Betreiben gekündigt ohne einen neuen Mietvertrag vorzulegen. Als Resultat kann dem Verband auch neuen Liquiditätsengpässen durch Rückforderung von vorfinanzierten Investitionen durch die Mieterin drohen.

5        Zudem nutzt er seine Vorstandsposition auch durch die erfolgte Forderung der Neuerstellung von einbehaltenen Pferdepässen gegenüber den Mitarbeitern der Geschäftsstellt aus. Hierbei stellt er sich auch bewusst gegen geltendes Recht, welche eine Neuausstellung nur bei Verlust vorsieht.

6        Verletzung des Datenschutzes gegenüber Mitgliedern.
Auf verschiedenen Rassegruppentreffen sowie auf der Bereichsversammlung Pony und sonstige Rassen wurden von ihm vertrauliche WhatsApp Chatverläufe aus einer geschlossenen Gruppe ohne Zustimmung der betroffenen Züchter per PowerPoint der Öffentlichkeit gezeigt. Hierdurch wurde zum einen gegen geltendes Recht verstoßen und zum anderen die betroffenen Mitglieder in ihrer informellen Selbstbestimmung verletzt und zudem bloßgestellt.


Zu Punkt 1.
Als das Land Rheinland-Pfalz sich aus der Verantwortung für das Landgestütes Zweibrücken zurückzog, wurden der Stadt Zweibrücken die Anlage des Landgestütes für einen symbolischen Erinnerungswert von 1,- € übertragen, verbunden mit der Gründung einer kommunalen Stiftung in die dieses Vermögen eingebracht werden musste.

Auf Wunsch des Landes RLP und der Stadt Zweibrücken wurden die historischen Nutzer der Anlage, die Pferdezüchter aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland (zusammengeschlossen im Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar e.V. – PRPS) und der Reiterverein Zweibrücken als sportlicher Nutzer zusammen mit der Stadt in eine Betreibergesellschaft, unter der Bezeichnung Betreibergesellschaft Landgestüt Zweibrücken GmbH, eingebunden.

Da die Gründung der Betreibergesellschaft 2007 unter der engagierten Federführung des damaligen BZV-Vorsitzenden Heinz Merk betrieben wurde und der BZV als Mehrheitsgesellschafter der GmbH auftrat, wurde Heinz Merk auch Geschäftsführer mit der Hauptverantwortung für den Bereich Zucht/Hengsthaltung. Für das operative Geschäft und die täglichen Abläufe vor Ort wurde Alexander Kölsch als zweiter Geschäftsführer eingestellt. Die Anteile der verschiedenen Gesellschafter aus Pferdezucht, der Stadt und dem Reiterverein sind seit der Gründung der GmbH hinreichend bekannt.

An der Doppelfunktion des BZV-Vorsitzenden Heinz Merk störte sich seinerzeit seitens der Zuchtverbände niemand. Nach Heinz Merks`s plötzlichen Tod übernahm diese Doppelfunktion Bernd Eisenmenger auf Wunsch des BZV-Vorstandes, dem damals, und viele Jahre danach, auch Christian Tschöpke angehörte. In den jährlichen Gesellschafterversammlungen konnte die GmbH, dank der 2007 vom Land RPL zugesagten Unterstützung, immer mit dem Ergebnis einer „schwarzen Null“ aufwarten. Durch das maßgebliche Engagement aller Beteiligten – Stadt ZW, BZV/PRPS und RV – und der Vorlage eines Zukunftsprojektplanes unter Federführung der Stadt, konnte das 2017 ausgelaufene Förderprogramm des Landes RPL um weitere drei Jahre verlängert werden. Nebenbei sei angemerkt, dass die kommunale Stiftung ca. 1,8 Mio. € zum Erhalt und der Verbesserung der gesamten Anlage investiert hat.

Dass außer den Gesellschafteranteilen in der GmbH aus den beteiligten Pferdezuchtorganisationen, dem BZV Süd und dem BZV Nord, dem PRPS und dem BZV Rlp-Saar-Lux des Trakehner Verbandes in der Gesamthöhe von 32.000 €, die unangetastete sind, keine Gelder in das Tagesgeschäft geflossen sind, wurde mehrfach dargestellt.

Woraus sich in der Doppelfunktion der Tätigkeit als BZV-Vorsitzender und des Geschäftsführer der GmbH ein Interessenkonflikt ergeben soll, erschließt sich bei neutraler Betrachtung nicht. Ebenso wenig erschließt sich mir der Vorwurf, dass daraus dem Verband ein Schaden entstanden ist, zumal die aktuellen Berichte über die geschäftlichen Abläufe der GmbH dem Vorstand des BZV, dem zuvor Christian Tschöpke und in der Nachfolge Frau Ursula Düll angehörten, dargelegt wurden. Bericht über interne Abläufe in einer GmbH sollten den Gesellschaftern vorbehalten sein.

Ein weiterer Vorwurf gegenüber Bernd Eisenmenger bezieht sich ausschließlich auf meine Gedanken als erster Vorsitzender des PRPS bezüglich der Kombination der beiden Geschäftsführerpositionen der Betreibergesellschaft Landgestüt und des PRPS. Da beide Organisationen der Landespferdezucht historisch eng miteinander verwoben sind, sah ich in der Personalunion aus logistischen und finanziellen Gründen und angersichts der gesamten Interessenlage der Pferdezucht im Lande erhebliche Vorteile für beide Seiten. Der Synergieeffekt wäre aus meiner Sicht der entscheidende Faktor gewesen. Selbstverständlich wäre ein solcher Vorgang nur mit einer personellen Unterstützung auf beiden Seiten zu realisieren gewesen. Dies war eine ganz klare Bedingung. Dem in früheren Jahren leidenschaftlich gepflegte Interessenkonflikt zwischen Pferdezentrum und Landgestüt wäre mit dieser Maßnahme der Boden entzogen worden. Schließlich sitzen wir „in einem Boot“ und verfolgen die gleichen Interessen.

Dieser Ansatz wurde von mir – vor dem Hintergrund der Stellenausschreibung im LG ZW – in einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes am 11.12.2018 in Standenbühl unter Teilnahme von Bernd Eisenmenger, Ursula Düll, Alfred Kohn und GF Sabine Mlitz zur Diskussion gestellt. Nach kurzer Beratung wurde die Idee fallengelassen, da bei der Stadtverwaltung in Zweibrücken die personellen Weichen bereits anders gestellt worden waren. Eine Kampfkandidatur war von vorne herein ausgeschlossen.

Dass der im Ansatz nicht weiter verfolgte Gedanke bereits eine halbe Stunde nach unserer Sitzung durch Dr. Sven Bischoff über das soziale Netzwerk Facebook in die Öffentlichkeit gebracht wurde, machte mich fassungslos. Nicht einmal vom internsten, aus fünf Personen bestehenden Gremium des Verbandes wurden Gedanken zur Personalie eines GF, beziehungsweise auch zu unorthodoxen Gedanken zu Organisation oder Abläufen, die Diskretion voraus setzen, in einer Art und Weise in die Öffentlichkeit gebracht, die einen ratlos machen. Als langjähriger Ehrenamtler habe ich persönlich für Veröffentlichungen und beifallheischenden Publikationen überhaupt kein Verständnis. Der Vorwurf, eine Interessenverquickung zum Nachteil des Verbandes betrieben zu haben, ist absurd. Im Übrigen beziehe ich diesen Vorwurf vollständig auf mich. Mit dem BZV Rhh-Pf-Saar beziehungsweise dessen Vorsitzendem hat er nicht im Geringsten zu tun. Dass mein Vertrauen damals stark erschüttert wurde, ist wohl nachvollziehbar.
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Zu Punkt 2.
Auch Punkt 2 wurde von mir allein initiiert, da Beschwerden unserer Verbandsmitarbeiterinnen bezüglich der Zusammenarbeit mit unserem Zuchtleiter (ZL) Hans-Willy Kusserow, der Angestellter der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK) ist, wiederholt an mich herangetragen worden waren. Da ich keine Weisungsbefugnis gegenüber Herrn Kusserow habe, können solche Differenzen nur über seinen Arbeitgeber, die LWK, geklärt werden.

Auf meinen Wunsch fand am 04.10.2018 in der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach ein internes Gespräch mit Kammerpräsident Schindler und Kammerdirektor Schnabel statt. Dabei wurde ein weiteres Gespräch vereinbart, an dem am 23.10.2018, Herr Schnabel, Herr Kusserow und ich teilnahmen. In diesem Gespräch wurden die Problembereiche aufgearbeitet und die Kompetenzen abgesteckt. Zu diesem Zeitpunkt war unsere heutige Geschäftsführerin Frau Sabine Mlitz noch nicht in unseren Diensten.

Wie die Information über das erste Gespräch zu Dr. Sven Bischoff gelangte, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Ausführungen und Interpretationen des Herrn Dr. Bischoff via Facebook und die anschließenden Kommentierung durch Verbandsmitglieder, ehemalige Verbandsmitglieder und von bekannten „Besserwissern“ der Pferdeszene möchte ich nicht weiter kommentieren.
Fakt ist, dass ich mich als 1. Vorsitzender des PRPS laut Satzung um den Bereich Personal zu kümmern habe. Wenn hier Dinge in der Zusammenarbeit zwischen unserem Personal und dem LWK-Angestellten Kusserow, der gemäß der Vereinbarung mit der LWK dem Verband als ZL mit 50 Prozent seiner Arbeitskraft zur Verfügung steht, nicht gedeihlich und einvernehmlich ablaufen, so sehe ich es als meine Pflicht an, in diesem Punkt aktiv zu werden.

Zwischenzeitlich hat ein weiteres Gespräch bei Kammerdirektor Schnabel mit allen unseren Mitarbeiterinnen, Herrn Kusserow, Frau Werner (LWK), Herrn Eisenmenger, Herrn Kohn und mir stattgefunden. Um die Arbeitsabläufe zu vereinfachen, hat der PRPS-Vorstand kürzlich einstimmig beschlossen, dass unsere GF Frau Mlitz als stellvertretende Zuchtleiterin bestellt wird. Der beantragte Bescheid seitens des Ministeriums steht noch aus.

Dieser Punkt der gegen Bernd Eisenmenger erhobenen Vorwürfe waren demnach ganz klar eine Angelegenheit des PRPS und fallen in erster Linie in die Zuständigkeit des ersten Vorsitzenden und nicht, wie immer wieder behauptet wurde, in den Bereich des BZV Rhh-Pf-Saar.
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Zu Punkt 3.
Es ist unbestritten, dass es einen Gesprächstermin mit einem Redakteur der Tageszeitung „DIE RHEINPFALZ“ gab. An diesem Gespräch nahmen neben dem 1. Vorsorsitzenden des BZV Bernd Eisenmenger dessen beide Stellvertreter Herr Gerhard Brengel und Herr Achim Bauer sowie Herr Andreas Mayer und GF Frau Mlitz teil.
Dass die Überschrift des in der Folge veröffentlichten Artikels „PFERDEZENTRUM VOR DEM AUS“ ausgesprochen reißerisch war und auch mir nicht gefallen hat, wird ebenfalls nicht bestritten. Tatsache ist aber auch, dass unsere PZ-Mieterin Frau Onken seit Mitte 2018, somit vor dem Erscheinen des Zeitungsartikels, deutlich weniger Pferde eingestellt hatte als in der ersten Jahreshälfte. Dies ist anhand der Abrechnungen unschwer belegbar.

Im übrigen ist der Vorstand des BZV sehr groß. Die Einbeziehung der Stellvertreter sollte für die sachlich/fachliche Wiedergabe der Einschätzungen bezüglich der Werthaltigkeit von Aussagen ausreichend sein. Offensichtlich aber fühlten sich einige Mitglieder des Vorstandes übergangen. Daraus resultierte eine Klarstellung durch unsere Vorstandsmitglieder Frau Ursula Düll und Gerhard Schmidt,ebenfalls in der „RHEINPFALZ“. Einzuschätzen, ob dies wirklich eine Verbesserung der Situation mit sich brachte, bleibt dem Einzelnen überlassen.
Aus meiner Meinung zur Situation des Pferdezentrums (PZ) hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit habe ich nie einen Hehl gemacht, so auch anlässlich der außerordentlichen Delegiertenversammlung am 25.09.2019 in Simmern. Für unseren Verband ist und bleibt das PZ eine enorme Belastung, allen Sonntagsreden zum Trotz.

Der Vorstand hat einstimmig beschlossen, dass nur eine Komplettverpachtung wirtschaftlich Sinn macht. Die Delegiertenversammlung hat am 25.04.2019 mit großer Mehrheit, auch mit der Zustimmung von Herrn Dr. Bischoff, einem zeitlichen Rahmen zugestimmt, der besagt, dass, wenn eine Verpachtung im Laufe dieses Jahrs nicht umsetzbar sein sollte, auch ein Verkauf ins Auge gefasst werden muss. Bis dahin sind aber noch „dicke Bretter zubohren“.
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Zu Punkt 4.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Mietangelegenheit in die Zuständigkeit des Vorstandes gehören. Dieser hat wie dargelegt, auf einer der letzten Sitzungen aus wirtschaftlichen Erwägungen eine Komplettverpachtung beschlossen. Seit Anfang des Jahres 2019 waren nur noch wenige Boxen belegt – von seiten der Mieterin aus gesundheitlichen Gründen verständlich. Der Mieterin wurde Anfang Februar ein neuer Mietvertrag vorgelegt, der zugegebenermaßen hinsichtlich der Abrechnungsmodalitäten der Nebenkosten noch nicht vollständig war. Im übrigen war Frau Düll in die Ausarbeitung des Entwurfes des vorgelegten Mietvertrages massiv eingebunden. In den letzten Monaten waren die Mieteinnahmen aus dem PZ nicht mehr annähernd kostendeckend.

Der Vorwurf der Kündigung des Mietvertrages, der jeweils zum Quartalsende erfolgen muss, bevor ein neuer Mieter/Pächter einen Vertrag unterzeichnet, geht deshalb ins Leere, da wir, auch mit Wissen von Dr. Bischoff, mit einem Pachtinteressenten zum 01.04.2019 im Gespräch waren. Dieses Interesse hat sich dann aber zerschlagen.
Es ist richtig, dass die Mieterin, Frau Onken, die Führanlage vorfinanziert hat. Es ist aber auch richtig, dass dieser Kredit nach einem unterzeichneten Tilgungsvertrag – auch über das Mietverhältnis hinaus, mit 1.000 €/Monat zurückzuzahlen ist.

All diese Punkte sind jederzeit belegbar.
Im Übrigen hat auch dieser Vorwurf mit dem BZV beziehungsweise dessen Vorsitzendem Eisenmenger nichts zu tun.
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Zu Punkt 5.
Es ist richtig, dass es zwischen der Betreiberin des PZ/Mieterin zu einer juristischen Auseinandersetzung wegen widerrechtlich einbehaltener Equidenpässe von vormals eingestellten Pferden des Herrn Eisenmenger kam. Dieser Rechtsstreit war rein privater Natur.
Herr Eisenmenger fragte nun in einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes im Beisein von Frau Düll nach den rechtlichen Möglichkeiten, in den Besitz von gültigen Equidenpässen zukommen, da er Pferde, deren Pässe bei der Mieterin lagen, verkaufen wollte. Das Gespräch darüber wurde intern geführt. Eine Aufforderung an unsere Mitarbeiterinnen, neue Pässe für diese Pferde auszustellen, gab es nicht, da dieses rechtlich nur bei verloren gegangenen Pässen nach notarieller Beurkundung und eidesstattlicher Erklärung möglich ist.
Auch dies ist ein Vorwurf, dem lediglich eine interne Nachfrage zugrunde liegt. Ein unterstellter Missbrauch seines Amtes gegenüber unseren Mitarbeiterinnen ist konstruiert und betrifft lediglich den PRPS und nicht den BZV.
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Zu Punkt 6.
Hier stellt Herr Dr. Bischoff den Datenschutz in den Vordergrund. Dass Daten von ihm selbst aus Verbandsveranstaltungen – wie die Jahresbilanz 2017 – abfotografiert und anschließend ins Internet gestellt wurden, erscheint ihm dagegen ebenso legitim wie mich auf Facebook mit einer möglichen Bereicherung im Amt in Verbindung zu bringen. Auch der Hinweis, dass dies nur ein Verdacht sei, der hoffentlich nicht zutreffe, macht dieses Vorgehen nicht besser. Auch die zustimmenden Kommentare von Mitgliedern, ehemaligen Mitgliedern und Außenstehenden scheinen ihm rechtlich unbedenklich. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.

Die Diskriminierungen von Ehrenamtlern ist heute scheinbar das Gebot der Stunde. Es stellt sich allerdings die Frage, wie geschlossen die geschlossene Gruppe der Freunde der Pferdezucht Rheinland-Pfalz-Saar tatsächlich ist. Dass in öffentlichen Verbandsveranstaltungen, die zur Information der Mitglieder dienen, derartigen diskriminierenden und falschen Darstellungen widersprochen werden muss, sollte Konsens sein.
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Sehr geehrte Mitglieder des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar,
es ist keine große Freude, solche Vorwürfe aufzuarbeiten, die in einen Misstrauensantrag gegen den 2.Vorsitzenden des PRPS und Vorsitzenden des BZV mündeten. Wenn dieser Antrag auch zurückgezogen wurde und man sich in den diversen Mitglieder- beziehungsweise der Delegiertenversammlung hinter dem Argument versteckte, das gehe den PRPS nichts an, so fühle ich mich, was die Anträge beweisen, ebenfalls grundlos angegriffen.

Der ein oder andere der sechs Punkte dieser Anträge scheinen mir zum Teil auch nachgeschoben, den das Misstrauensvotum wurde auf einer Versammlung am 26.01.2019 vorgetragen. Die Versammlung war zunächst von unserem Delegierten Herrn Karl Nold zur Vorbereitung des Pony Forums einberufen worden. Dr. Bischoff sattelte dann durch eine weitere Einladung das Thema „Zukunft des Pferdezentrums“ drauf. Dominiert wurde die Versammlung schließlich vom schriftlich vorbereiteten Misstrauensantrag gegen Bernd Eisenmenger, der zur Unterschrift bereit lag. Das Thema Pony Forum hatte eine untergeordnete Bedeutung, wie mir einige Teilnehmer berichtet haben. Sie berichteten auch von einer sehr aufgeheizten Stimmung mit geradezu boshaften Wortbeiträgen. Hier tat sich Christian Tschöpke in besonderer Weise mit der mehrmalig wiederholten Forderung: der Eisenmenger muss weg, hervor. Was mich ebenfalls beunruhigte war die Tatsache, dass diese Versammlung am Samstagabend, zeitgleich mit der DSP-Körung in München eingeladen war.
Der Mißtrauensantrag wurde von Dr. Sven Bischoff am Mittwoch, 30.01.2019, per E-Mail um 22.20 Uhr ohne Angabe von Gründen gestellt.
Einige der Vorwürfe datieren aber eindeutig aus Anlässen zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit den Anschuldigungen und Verleumdung gegen die ehrenamtliche Verbandsführung, die auch für unser Personal in seiner Arbeit für den Verband sehr demotivierend ist, wurde ein Keil in den Verband getrieben. Dieser basiert vor allem auf Indiskretion, persönlichen Animositäten und Intoleranz. Zum Beweis mögen zwei Umstände dienen:
Zum einen hatte Dr. Bischoff im Herbst 2017, nach dem Wechsel unseres langjährigen Mitarbeiters Otto Schalter zum Westfälischen Pferdestammbuch, zu einer Informationsversammlung eingeladen, an dem neben Otto Schalter auch der westfälische Zuchtleiter Wilken Treu und seine Stellvertreterin Frau Tosberg teilgenommen haben.

Die Veröffentlichung eines Angebotes an die Ponyzüchterinnen und -züchter aus Rheinland-Pfalz-Saar durch den Ponyverband Hessen an die Adresse von Christian Tschöpke ist der weitere sichtbare Beweis des in unseren Verband getriebenen Keils. Christian Tschöpke ist Geschäftsführer der Ponyforum GmbH, ein Verbund aller deutschen Zuchtverbände in denen die Ponyzucht beheimatet ist. Eine Position, die er seinerzeit auf meinen Vorschlag und meine Intension hin erhielt. Seine Eignung für diese Aufgabe, die ihn als Angestellten der Mitgliedsverbände zu Neutralität den einzelnen Mitgliedsverbänden gegenüber verpflichtet, ist fraglich. Meiner Einschätzung nach hat er sich mit seiner Vorgehensweise selbst diese Aufgabe disqualifiziert. Beim Skat würde man schlicht sagen „überreizt“. Persönliche Größe zum eigenen Fehlverhalten sieht anders aus.

Gestatten Sie mir, verehrte Mitglieder, zum Schluss noch ein persönliches Wort. In der Delegiertenversammlung habe ich angekündigt, dass ich mein Amt in einem Jahr abgeben werde. Dann sind es etwas mehr als 26 Jahre, die ich in diesem Amt für den Verband tätig sein durfte. Seit jetzt 22 Jahren habe ich auch den Vorsitz in der süddeutschen Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtverbände inne. Ebenso bin ich seit 22 Jahren Mitglied des Vorstandes Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, zuletzt als stellv. Vorsitzender. Die Arbeit hat mir viel Freude bereitet, aber auch viele Opfer auferlegt. Die letzten Jahre waren in und für unseren Verband die schwierigsten. Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich in dieser Zeit nicht jedem gerecht werden konnte. Aber seien Sie versichert, dass, wenn es der Fall war, kein böser Wille dahinter steckte.

Behaupten darf ich auch, dass die wesentlichen Entscheidungen im Vorstand einstimmig beschlossen wurden und das im Vorstand, trotzt unterschiedlicher Sichtweisen, in der Regel Einigkeit herrschte.

Der ein oder andere geneigte Leser dieser Zeilen mag jetzt einwerfen, warum nicht schon viel früher mit diesen Erklärungen die Mitglieder des Verbandes in Kenntnis gesetzt worden sind. Darauf möchte ich Ihnen antworten, dass ich um Zurückhaltung bemüht war und auch die weiteren Vorstandsmitglieder gebeten habe, sich nicht an den Facebook-Attacken zu beteiligen um nicht auch noch Öl ins Feuer zugiessen.

Was ich mir wünsche sind konstruktive Diskussionen um gemeinsame Ziele, für die Sache und für unseren Verband. Diese Aufgabe ist nur gemeinsam zu bewältigen.
Für das letzte Jahr meiner Amtszeit wünsche ich mir unser Verband gestärkt und einig aus diesem Desaster hervorzugehen, dass mich auch persönlich sehr belastet. Ich bin mir bewusst, dass ich es, wie der gesamte Vorstand, nicht jedem recht machen kann. Bitte denken Sie aber auch daran, dass ein Überleben unseres kleinen Verbandes vom Zusammenwirken aller Mitglieder und Kräfte abhängig ist. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihre Mithilfe jedweder Art im Sinne des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar e.V.

Ihr
Karl-Heinz Bange



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