Bundeschampionat Schweres Warmblut und Deutsches Fahrponychampionat

Tara und Veritabel FST sind die ersten Bundeschampions des Jahres, Delia und Maruscha N die neuen Fahrponychampions
Veritabel FST v. Veritas BC sechs- und siebenjhrige Schweren WarmblterAm vergangenen Augustwochenende wurden auf dem Gelände des Landgestüts Moritzburg zur 16. Auflage der Moritzburger Championatstage die ersten Bundeschampions des Jahres sowie die Deutschen Fahrponychampions gekürt. Bei den vier- und fünfjährigen Schweren Warmblütern gewann die 5jährige Stute Tara, bei den sechs- und siebenjährigen der sechsjährige Hengst Veritabel FST den Titel. In den Entscheidungen um die Titel des Deutschen Fahrponychampionats hatten bei den vier- und fünfjährigen Delia und bei den sechs- und siebenjährigen Maruscha N die Nase vorn.
Bei den Schweren Warmblütern konnte sich in der jüngeren Altersklasse die Epilog-Lord Brown I-Tochter Tara an den Leinen von Karl-Heinz Finkler an die Spitze des hochkarätigen Finalfeldes setzen. Die Richter Elimar Thunert und Bettina Rigbers-Böhnisch sahen die Siegerin der 1. Qualifikation auch im Finale mit insgesamt 17,1 Punkten vorn. Da sich auch der Fremdfahrer Christian Koller begeistert zeigte und als Fremdfahrer eine 9,5 für das Gefahrensein vergab, war der Stute aus der Zucht von Christiane Herzberg-Kaufung der Sieg nicht zu nehmen. Platz zwei erreichte der aus der Zucht von Werner Rabe stammende Celsius-Sohn Capitano, mit Dirk Hofmann an den Leinen. Der Moritzburger Landbeschäler erhielt seitens der Richter 16,84 Punkte und vom Fremdfahrer die Note 9,1. Auf den 3. Platz gelangte Erle, eine Lombard-Tochter aus dem Züchterhause von Elisabeth Kamps. Einspänner-Kaderfahrerin Marlen Fallak, die insgesamt drei Pferde direkt über die erste Qualifikation in das aus acht Pferden bestehende Finale fuhr, war die Fahrerin der vierjährigen Rappstute. Das Gespann erhielt 16,5 Punkte von den Richtern und eine Fremdfahrernote von 8,1.
Veritabel FST v. Veritas BC sechs- und siebenjhrige Schweren WarmblterBei den sechs- und siebenjährigen Schweren Warmblütern siegte der sechsjährige Moritzburger Landbeschäler Veritabel FST von Veritas (Zü.: Albrecht Weichold), noch einmal bestens von Dirk Hofmann in Szene gesetzt. Auch das Gespann gewann die Einlaufprüfung, siegte dann im Finale Teil A, dem Dressurteil (8,0) und baute seine Führung mit dem Sieg in der Kombinierten Einspännerprüfung mit Geländehindernissen der Kl. M (8,57) noch einmal aus. Lexter von Lord Brown I (Zü.: Johannes Lukasch) gelang an den Leinen von Birgit Barre ein sehr guter zweiter Platz. Sie erreichten im Dressurteil 7,58 Punkte und steigerten sich noch einmal im Gelände, wo sie 8,36 Punkte erreichten. Platz drei erreichte der aus dem Zuchtgebiet Ostfriesland/ Altoldenburg stammende Jeton v. Der Alte Oldenburger aus der Zucht von Heinrich Wolters. Vorgestellt wurde der Viertplatzierte des Vorjahres von Franz-Josef May von den Pferdefreunden Stevertal (Dressur 7,08, Gelände 8,14).
Im Championat der vier- und fünfjährigen Fahrponys siegte an den Leinen von Bettina Winkler überragend die erstDelia v. Hesselteichs Grimaldi BC vier- und fnfjhrig Deutsches Fahrpony vierjährige Deutsche Reitponystute Delia v. Hesselteichs Grimaldi. Lothar Winkler und Elimar Thunert, die das Championat richteten sahen die Stute mit 16,66 Punkten deutlich vorn und auch Fremdfahrer Christian Koller zeigte sich begeistert. Er vergab ein „Ausgezeichnet“ für das Gefahrensein. Der aus Sachsen-Thüringen stammende Ulrich Müller, in dessen Stall die Siegerstute des Stutenchampionats von 2016 geboren ist, ist damit zum vierten Mal Züchter einer Fahrponychampionesse. Für Bettina Winkler vom Reit- und Fahrverein Gestüt Bretmühle war es der
insgesamt 7. Titel in einem Championat für Junge Fahrpferde! Die bayerische Fahrerin Kathrin Karosser stellte den Reservesieger der Fahrponys vor, den aus der Zucht von Johann Schmid (Bay) stammenden fünfjährigen Edelbluthaflingerhengst Salvator SCH von San Remo. Auch sie lieferten einen guten Dressurteil ab, für den die Richter 16,0 Punkte vergaben. Auch der Fremdfahrer war voll des Lobes und vergab eine 9,0. Platz drei erreichte die von Karl-Hein Maruscha N v. Antaes N BC sechs- und siebenjhrig Deutsches Fahrponyz Finkler vorgestellte vierjährige in Brandenburg-Anhalt bei der Zuchtgemeinschaft der Wachtel GbR gezogene Haflingerstute DSP Merle (v. Aristorin). Hier vergaben die Richter 15,16 Punkte und der Fremdfahrer eine 7,8.
Das Championat der sechs- und siebenjährigen Fahrponys entschied die Vorjahreszweite für sich. Maruscha N, in Schleswig-Holstein gezogene Deutsche Reitponystute von Antares-Mangold abstammend, erreichte in der Dressur 7,66 Punkte und lieferte an den Leinen von Louise Hansen eine Spitzenleistung im Gelände ab, für die es eine 8,36 gab. Platz zwei ging an den von Kathrin Karosser vorgestellten Armani Ass v. Argentino Ass, ein siebenjähriger Edelbluthaflingerhengst aus bayerischer Zucht (Dressur 7,75, Gelände 8,21). Der Fahrponychampion der vier- und fünfjährigen von 2015 Naminio wurde an den Leinen von Christian Marquardt Dritter im Championat der Älteren. Der 6jährige Wallach siegte im Dressurteil mit 8,08 Punkten, konnte diese Leistung dann allerdings im Gelände (7,06) nicht wiederholen.

AL / PZVST
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